Während meiner psychotherapeutischen Arbeit mit Essstörungspatient:innen sowohl im vollstationären als auch im ambulanten Kontext und meiner Beteiligung am Aufbau einer Abteilung für Essstörungen auf der Station für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am UKE habe ich jahrelange Erfahrung in der Behandlung von Essstörungen, durch die ich den ambulanten Bedarf von Betroffenen und Angehörigen relativ gut einschätzen kann.
Auch habe ich neben der Behandlung „bekannterer“ Essstörungen wie Anorexie, Bulimie und der Binge-Eating-Störung langjährige Erfahrung in der Behandlung verschiedenster Mischformen und „Subtypen“ – wie die Orthorexie, eine Essstörung, bei der der Wunsch, gesund zu essen, das Leben dominiert und die Gesundheit letztendlich gefährdet, die ARFID Avoidant Restrictive Food Intake Disorder, bei der von Kindheit an nur sehr einseitig gegessen werden kann, was häufig ebenfalls einen erheblichen Leidensdruck hervorruft, oder die Emetophobie und die Phargophobie, bei denen eine Angst vor dem Erbrechen bzw. vor dem Schlucken das Essen erschwert und somit ebenfalls zu Untergewicht führen kann.
Vor diesen Hintergrund kann ich Ihnen essstörungsspezifische Psychotherapie nach neuestem wissenschaftlichen Standard anbieten und diese individuell auf den vorliegenden Subtyp abstimmen. Oft liegt der Aufwand deutlich höher als bei der Psychotherapie anderer Störungsbilder, da häufig eine enge Abstimmung mit Kliniken und Hausärzten sowie regelmäßige Gewichts- und Laborkontrollen notwendig sind. Das ist mit ein Grund, warum Patient:innen mit Essstörungen ambulant häufig unterversorgt bleiben, mit dem Ergebnis, dass sie schnell rückfällig werden.
Diese Versorgungslücke möchte ich helfen zu schließen. Auf Basis der mir bei meiner stationären Arbeit und in Angehörigengesprächen begegneten Bedarfe habe ich, zusätzlich zur leitliniengerechten Essstörungs-Psychotherapie, folgende Angebote erarbeitet, welche ich als Selbstzahlerleistung (153,-€ pro 50 Min.) anbiete:
Diagnostische Einordnung des problematischen Essverhaltens sowie Einschätzung, ob eher eine ambulante, eine stationäre oder eine teilstationäre Behandlung indiziert ist